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Altsteierer Hahn und Hennen mit EntenWir haben die vergangenen schönen Herbsttage dazu genutzt, via Fotosafari unseren Tierbestand zu dokumentieren. Wobei der Artenreichtum sich erst mit der Zeit einstellen und die Population hoffentlich schon im nächsten Jahr auf natürliche Art und Weise steigen wird. Vor allem bei den Hühnern ist uns die Erhaltungszucht ein großes Anliegen.

Altsteirer HenneUnsere Hühner sollten uns eigentlich mit frischen Eiern versorgen. Nun, momentan tun sie das nicht – die einen sind noch zu jung und die anderen erholen sich noch von der Mauser. Trotzdem haben wir unsere Freude mit ihnen, schon zum Beobachten sind sie unglaublich interessant und lustig. Es handelt sich um reinrassige Altsteirer, eine alte und vom Aussterben bedrohte Nutztierrasse. Eine sogenannte Zwierasse, das heißt für Zweifachnutzung gezüchtet – also Eier und Fleisch”lieferanten”. Über Eier durften wir uns bis vor zwei Monaten freuen und das Fleisch haben Peter und Manuel (unfreiwillig) auch schon verkostet, nachdem Kater Geppi doch tatsächlich eins unserer Hühner ermordet hat. Das Fleisch ist sehr schmackhaft, aber aufgrund der natürlichen Fütterung (keine Mast) fettarm und eher faserig. Selbstverständlich sind unsere Hühner “Bio-Hühner” mit Zertifikat ;)

Altsteirer Hahn mit HennenDer Hahn kam ein wenig später als die ersten Hennen, da es gar nicht so leicht ist, einen Alsteirer Hahn zu finden, ohne eine Tagesreise dafür in Kauf zu nehmen. Er hat sich nach anfänglichen Schwierigkeiten – vor allem mit der Alphahenne, die ihren Rang um keinen Preis an einen dahergelaufenen Jungspund abtreten wollte – ganz gut eingelebt. Mittlerweile wird seine treue Gefolgschaft immer größer und ich denke, sobald er ins “Mannesalter” kommt, wird er der sprichwörtliche Hahn im Korb und heiß umschwärmt sein. Denn nach der Mauser hat er sich zu einem wirklich schönen und stattlichen Herrn entwickelt, der seit ca. einer Woche die letzte Hürde zum Mann-Sein überschritten hat und nun seinen Damen auch mit Krähen zeigt, wo der Bartl den Most herholt.

LaufentenAußer den Hühnern laufen auf unseren Wiesen auch noch Enten umher, und zwar Laufenten, die wir ursprünglich zur Schneckenregulation haben wollten. Tatsächlich sind die Fraßschäden durch Schnecken stark zurückgegangen, allerdings weiß ich nicht, ob das auf die Laufenten, auf die Hühner oder die kälter werdende Jahreszeit zurückzuführen ist. Vielleicht auch alles zusammen, jedenfalls sind diese Enten sowas von süß … einfach herzig zum Zuschauen. Die beiden Erpel haben nach der Mauser ein sehr gleich aussehendes Federkleid angelegt, die Ente macht das wenig auffällige Äußere mit lautem Gequake wett. Sie entdeckt herannahende Futterdosen (Menschen) meist schon vor den Hühnern, und das will was heißen. Mit lautem Quaaaaaaa Quaaaaaaa rennt sie dann den Hang zum Stall herunter, gefolgt von den Erpeln und den Hühnern. Ein Bild für Götter!

Laufenten Erpel LaufenteAltsteirer Hahn
Altsteirer Henne
Altsteirer Henne

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